So langsam braucht es Tapferkeit
„Ausgangssperre!“
„Kontaktbeschränkung!“
Wenn Abstand moralisches Gebot, wird Umarmung zum Privileg…
Ich fürchte Meinen Teller mit Dir zu teilen…
Wie kann ich nicht hören
„Geh‘ weg“
wenn Du sagst „Bleibe fern“-
Wie könntest Du nicht hören „Ich schließe Dich aus“
wenn ich sage „Ich lade Dich nicht ein“
„Wir“ leidet –
großes, gemeinsames, nicht nähestes und dennoch wesenhaftes-
Ich vermisse Euch; die breiten Arme, das weite Grinsen, die unerwartete Nähe
Ich vermisse Euch; die vielen liebenswerten wegen denen es Mich in Diese Stadt zieht
Wir ist Selbstverständlichkeit beraubt
Ich möchte vergeben…
und halte wach die Erinnerung Offenheit-
trage sie durch diese dunkelsten Tage- tapfer -dass eines genesenen Tages Meine Stadt Wieder
an Ihr erwacht
Berührungen
Jede Deiner Berührungen
ist wie ein Blatt eines Baumes
dessen grün mich,
vom Wind bewegt,
streift.
So unmittelbar, fast beliebig
wie sich kühl warm
ein Ausdruck Deines Seins
an einen Meines schmiegt.
23. Dezember
Schau dir dieses Video an und schreibe danach ein Gedicht!
We find each other in the details | Olivia Gatwood | TEDxABQ
Würden wir uns Verstehen
Wenn ich zu spät kam, warst du gekränkt,
wenn ich dich warten ließt, warst du gekränkt,
wenn ich keine Zeit für dich hatte, warst du gekränkt,
wenn ich einen anderen sehen wollte, warst du gekränkt,
wenn du gekränkt warst, stritten wir uns.
Auf allen Vieren
Gefühle – ein Gedankenstrang
Wenn ich dich frage, in was für einer Situation du dich gerade befindest, könntest du antworten. Deine Antwort wäre deine Interpretation dessen, was du um dich herum wahrnimmst. Du könntest diese Antwort jederzeit geben – mehr oder weniger. Du hast also in jedem Moment eine Interpretation der Situation. Du sammelst quasi die ganze Zeit Datenpunkte (Sinneswahrnehmungen) und wertest sie aus, versuchst sie zu verstehen, zu einem Bild zusammenzufügen. Das läuft natürlich die meiste Zeit unbewusst ab. Sonst wärest du ja ständig damit beschäftigt und könntest sonst über nichts nachdenken.
„Gefühle – ein Gedankenstrang“ weiterlesen21. Dezember
Abondonne! Tu as suffisament bougé.
Respire!
…encore
…encore plus
…respire…
Puis
Prends ton temps, mon cher,
pour t’aimer
Eine besondere Winternacht
Und durch den Nebel thront
beinahe wie gewohnt
der treue Freund, der Mond.
Es dichtet der Nebel
verschleiert die Sicht
Es drückt in die Stadt
vereinsamt das Licht.
So schlendert durch Zeit
wie durch eigne Ewigkeit
ein Geist so klar wie die Straßen der Stadt
und hat es satt; wird matt.
In der Stille der erdnen Wolken
begreift die Brust
was rasend war gewesen
und in Ruhe ferner Himmel kann genesen.
Entledigt jeder Lust
ist Leere Lehrer
und nichts leichter und nichts schwerer
als Gedanken sein
ohne Wort
Wahrnehmung sein
ohne Identität
Frieden
20. Dezember
Heute mal ganz simpel: Schnapp dir Wasserfarben, Fineliner und deine lieblingspflanze, und los geht’s!
