
Zwischen Versinken und Welt, Verbindung und Sex

Offener Kunst Raum
Voll, voll, voll,
alles schwammig, Nebel, Brustsumpf
abgekapselt, mit erlernter Hilflosigkeit vermischte Einsamkeit.
Und, und ich erwarte das du mich da rausholst
oder irgendwer mit Care
-Arbeit.
Das, was Licht ist,
Ist es hier nicht.
Augen tropfen.
Halbes Rot.
Wille liegt,
Wartet.
Auf jedem Lächeln
Ruht ein Blick.
Wer lacht, weiß,
Was Nacht ist:
Tausch.
Das fünfunddreißigste Buch von Dayss:
machte ich es, trotz, dass ich sehr müde und einsam bin:
Das dreißigste Buch von Dayss:
20.10.21 kurz vor Mitternacht am Schreibtisch und mit Adria im Videotelefonat, wortwolle
Ich kann’s nicht mehr einbetten.
Kann nur wenig einbetten,
denn ich hab nicht viel
und selbst ich selbst
bin mir oft zu wenig,
obwohl doch eh nichts muss
trauere ich tief
beim dahin fließen.
Ich würde lieber sprießen,
aber finde keinen Nährboden.
15.10.2021 Schreibtisch am Fenster mit Adria am Telefon um Mitternacht, wortwolle
Es ist als könnte ich nicht mehr
als könnte ich nicht noch mehr
traurig sein nach einem so vollen Tag.
Voll mit so viel Schwermut.
Lasst Mich gehen,
es war ein langer Tag.
Müde sind Meine Glieder
und weich in der Wärme der Liebsten.
Ich fand viele Zuhause
und jedes zu finden war ein Himmel
und jedem verwiesen zu werden eine Hölle
und dennoch konnte ich nie aufhören
ankommen zu wollen
und dies ist All meine Verletzlichkeit
und Zeugnis All meiner Stärke
[Triggerwarnung: Drogen, Tabletten]
„comfortably numb“ weiterlesen