wie fühlt sich das an
wenn man
meint
aufzugeben
Eye

Eye
The all seeing, inverted, eye,
Is neutered in its gaze,
For only, now, it sees inside
This psychologic haze,
As writhing thoughts and lit anew
Bright shining ones pass by,
The seeing eye in thoughtfulness
Is lost to endless‘ wide.
am telefon
eine andere stille
als die meine
klingt aus dem hörer
läd sich laut in diesen raum ein
in dem ich leise liege.
Von Namen und Samen
Wir haben so viele Namen zu tragen,
haben den Drang einen Samen zu begraben,
in der Hoffnung, dass er aufgeht,
dass kein Wind ihn verweht,
dass er im Moment zu sprießen beginnt
und jeglicher Bezeichnung entrinnt.
Namen können zu Narben werden,
Samen können Freiheit bergen.
18. Dezember
Suche dir einen Geruchsintensiven Gegenstand. Schließe deine Augen und untersuche den Gegenstand mit deinem Geruchssinn.
Was fühlst du? Welche Worte gibt es in dir?
Welche Farbe riechst du?
smitten
16. Dezember
Erasure-Methode (von mir auch „Wörter-Upcycling“ genannt):
Nimm dir eine alte Zeitung oder ein altes Buch, was du nicht mehr lesen möchtest. Außerdem brauchst du einen schwarzen Marker oder Filzstift. Und jetzt wird „ausradiert“. Überlege dir, welche Wörter du „upcyclen“ möchtest. Diese Wörter lässt du dann stehen und alle anderen übermalst du schwarz. So entstehen aus schon vorhandenen Wortansammlungen ganz neue Texte mit einen anderen Sinn. Ist eine super Methode, wenn man mal Inspiration braucht und in sich selbst die Wörter fehlen.
Halluzinationserlaubnis
Eine Begegnung via Kamera wundert sich selbst über eine fundierte Kapitalismuskritik. Vorab ist jede Idee eine Halluzination. In dieser Hinsicht durften Elemente dieses Mal im selben Raum mit meiner Stimme die Fehler vergessen. Ein Zeitkorridor war theoretisch flatterhaft!
Der Gedrehte
Gefühle, die mit Körperhaltungen einhergehen.
Nicht unbefleckt
Lichtflecken bescheinen ein Papier
das nicht weiß
und jetzt nicht unbefleckt
vor mir liegt.
Das Licht ermöglicht mir zu sehen,
was ich schreibe.


