Seid tausend Jahrn tanz ich
Noch tausend wirds gehn
Nackt sind die Brüste
Röcke die wehn.
Autor*in: Emilia Tapli
hey leute
Ich habe lust
wieder auf mehr Gedichte*.
Falls ihr was habt,
posten bitte 😀
(das war erstmal nicht als Reim gemeint und dann dachte ich oh der ist zwar sehr unrein aber machen wir doch mal paar Zeilenumbrüche rein)
P.s. *Bilder Geschichten Fotos Klänge Gesänge etc. Sind hier im Sternchen inkludiert.
Kaffee
Ich kann auf zwei Dinge vertrauen
den bodenlosen Antrieb, Motivation
und Bauchschmerzen, die dann sagen: Regeneration.
Kaffee:
neuerdings tut mein Bauch davon weh
Und es macht Sinn
Ein Sinnbild der Ausbeutung liegt darin
kolonialistisch
und vom Nervensystem.
Anspruchs-Abstinenz
„Wir müssen draußen bleiben“
Sagte das Muss.
Anspruchs-Abstinenz:
Du musst gar nichts
Wer dir Druck macht
Ist ein Arschloch.
Pond of Pain
Ein Teich aus Schmerz
Mit Sumpf drumrum
Mein Leben versinkt
Im Zentrum meines Körpers.
Und Blut pumpt, es zirkuliert wie wild
Es fühlt sich an wie eine Spirale
in jeder Vene
Während ich im Mittelpunkt,
im Auge des Sturms stehe
mit jeder Wehe nässer,
pitschnass
und rot.
Mein kraftvoller Drache
Angekettet – während viele lachen, ein paar sich nicht scheren und ein paar, wie du ihn treten –
liegt, unerkennbar, ein Tier.
Es zerreißt ihn von innen der Hunger
Und der Kummer nicht geliebt zu sein.
Nur die Hoffnung auf Verbindung,
wenn er dir verletzlich zu Füßen liegt
Nur die Hoffnung auf Begegnung,
wenn dein Fuß mit Wucht ihn tritt
Nur der Gedanke Opfer zu sein,
hält ihn davon fern
Das Eisen zu brechen.
„The Gifts Of Reading“ – Herstory
I was a voice,
shushed into silence
buried in the shadows of religion: History.
My story is different. Her story was too.
Schichtdienst
„it needs an angel to know an angel“ oder an angel needs an angel? „oder mossering (ss=th) sse mosser“ wie eine meiner Dozentinnen sssagt.
„Danzando
en el rhythmo de mis latidos“
Bellis Perennis
Bellis Perennis, das Gänseblümchen, ist in der Urtinkturlehre und Homöopathie die sanfte Liebe an das Feminine, die Heilung des Uterus, einst wurde sie mir an Neumond gegeben, eine liebevolle Hand, die die Linien des Schmerzes der Ahn*innen nachzieht. Sie hält das Verletzliche und Verletzte, das Kindliche in Männern und Frauen und allen anderen natürlich auch. Sanft. In der Hand. Wie eine Perle, einen Däumling, der aus einer Blume entsprang.
Du liebst mich, du liebst mich nicht.
Zerzupfst dir die Finger
Zerfledderst die Blüte
Mit dieser großen Frage.
Lilith
Und als Eva den Kopf verdrehte
war sie hungrig bis auf den Knochen.
Im Hinausgejagt sein
sah sie die Spuren im Schnee
blutrot gefärbt
Eine lief also vor ihr her
Mit wunden Fußsohlen und roten Fußnägeln.