Ich habe dieses Bild
von einem Winter
wo du an meiner Seite hockst
und die Sonne nicht aufgeht
und du manchmal Tee kochst.
Kategorie:
Oben am Kopf
Oben am Kopf
Sind offene Stellen
Kinder nutzen sie
Um von einer Welt
In die andere zu kommen
So verformbar sind sie
Worte formen sie
Und zahlen
Knochen
Und strafen.
Geburtstag
Hab ich Geburtstag,
frag ich mich,
wer wohl zu meiner Geburt starb
Zu Euphorie und Melancholie
mischt sich Ironie
Ich bin so alt wie nie
und nicht anders als gestern
Trotzdem fühlt es sich anders an
ein anderes Alter zu tragen,
mehr Erwartungen zu versagen
Lieben
Familiensumpf
Weihnachten.
größter Furchtmoment
meiner letzten Jahre.
Früher hast du mir,
schon Monate vorher
Grauen bereitet.
Weihnachtszeit
In meinem Familiensumpf ersticke ich
stapfe durch Matsch aus Alten Mustern
und Glaubenssätzen
die mich ätzen
(ver)lernen
Das sechsunddreißigste Buch von Dayss:

„(ver)lernen“ weiterlesenKULTUR KUNST PROZESS MUSTER INTUITION GEWOHNHEIT WANDEL HANDWERK WISSEN FAKTEN BÜCHER MENSCHEN NAMEN MUSIK ZEICHNEN GESCHICHTE PRÄSENZ GESCHICHTEN SPRACHE
Die Schöpferin
Wenn ich schöpfe
dann kann ich mich nur leer machen
und dann
mit einer Kelle
Wasser von der Quelle
einen Aufguss machen
und ich steh in Flammen.
Wissenschaft
Die angst vor der femininen Kraft
bis heute in der Wissenschaft
nur das rationale, evidenzbasierte ein „Wissensschatz“,
Was ist mit den Träumen?
Was ist mit der Intuition?
Winterstarre
Im Winter träume ich nicht. Meine Gedanken schwirren nicht, wie im Sommer, durch das schwüle Zimmer und durch das Fenster hinaus in die milde Nacht. Stattdessen bleiben sie mit mir unter der schweren, warmen Decke und verstecken sich in der Vergangenheit. Ich werde nostalgisch und rauche Kräuter, um meine Gedanken warmzuhalten. Doch manchmal, wenn ich nicht aufpasse, entschlüpft mir einer und verirrt sich in die kalte Winternacht.
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