Mutter,
du trugst mich
mit dir herum
neun Monate.
Du trugst mich
in dir
um mir dann
die Freiheit zu schenken.
Und du zogst mich groß,
wie eine Pflanze.
Sahst mir zu, wie ich wuchs,
schenktest mir Liebe
Aufmerksamkeit
und Zuversicht.
Offener Kunst Raum
Mutter,
du trugst mich
mit dir herum
neun Monate.
Du trugst mich
in dir
um mir dann
die Freiheit zu schenken.
Und du zogst mich groß,
wie eine Pflanze.
Sahst mir zu, wie ich wuchs,
schenktest mir Liebe
Aufmerksamkeit
und Zuversicht.
Die Straße fließt goldglitzernd in der Ferne vorbei
untergründig am linken Horizont rosa-orange sinkt die Sonne
Und in der Mitte Beider rinnt der Fluss blau wie der Nachthimmel
durch meine Gedankenfinger
Augen, Herz, Brust, Bauch in die Ferne_
unter
mir
verschwindend
in geheimnisvoller Dunkelheit
Ich lasse mich von der Brücke fallen, fließe mit, von Wellen umgeben, die mich bewegen, Formen geben, um mich – durch mich schweben, lerne zu schwimmen, durch die Dunkelheit zu gehwehschwebewegen, runde Tränen an die See zu geben
Und rund und dunkelblau und voll beginne ich mit dem Meer zu fliegen.
Ich hoffe so,
dich dort zu sehen.
Gefühlschaos dass ich nicht ordnen kann
Die Unruhe nimmt mich in den Bann
Bedürfnisse sind unbefriedigt
Vertrauen schmerzt wenn es verfliegt
wenn man einsam liegt
sich an Ängste schmiegt
sich in Kälte wiegt
und der Selbsthass siegt
Zwischen uns bau ich Mauern
hinter denen Wölfe lauern
Zäune die in mich rein ragen
dessen Stacheln an mir nagen
Ich will doch nur Nähe
eine Liebestrophäe
dass sie nach mir sähe
nur Gutes geschähe
Voll, voll, voll,
alles schwammig, Nebel, Brustsumpf
abgekapselt, mit erlernter Hilflosigkeit vermischte Einsamkeit.
Und, und ich erwarte das du mich da rausholst
oder irgendwer mit Care
-Arbeit.
Ich liege in den Wehen für einen ungesehenen Schmerz,
dann kann der Schmerz vergehen
– doch traurig bleibt mein Herz.
(or woman)
There are things that I want to be like happy, light and easy
and there are things that I ought to be like kind, nice, happy
there are things that I just am – me.
So fragile and with all that I can be sad, scared, angry and free and tight and empty
And yes also happy.
There are things that I want to be And I know that I can
But I forget that that’s not the only thing that I am.
Gewissen
Was weiß ich?
Beruhigt mich das Wissen, das ich kein Bargeld dabeihabe und ich dich nicht anlüge, wenn ich sage, dass ich dir kein Geld für etwas zu essen geben kann? Oder lässt mich das Schuldgefühl im Bauch nicht los, weil ich weiß, dass ich, sobald ich zuhause ankomme, den Kühlschrank aufmache und mir etwas zu essen mache?
„Schuldfragen“ weiterlesenIn mir ein Feuerwerk
auf eisig kalter Straße
bricht ein klarer Morgen an
bekennt sich zart erwachend
In mir ein Blütenknosp
auf beregtem Feld
klingt ein kleiner Vogelsang
wacht in mir die Welt
In mir ein Neuanfang
auf belaubtem Moos
wagt sich vorsichtig voran
wächst an Güte groß
und die welt fängt an zu tanzen
ganz leise wie auf zehenspitzen
so dreht der wind
spannt segel weit
und leise wie auf zehenspitzen
so fang ich an zu tanzen
ach meine liebe seele
wie schön du leuchten kannst
und so wie wieder wörter
aus meinen fingern fließen
so fließt in mich hinein
durch mich hindurch
und wieder raus
der wind
die welt
das leben
und Du
Ich bewundere den Mut des Lebens
„Lichterfest“ weiterlesen