
Kategorie: Gedicht
Distanzen die ver binden

Es windet in mir
winde mich in Facetten von Mir
und
Großstadtrevier
Mein Fühlen zu Dir macht
weit
lässt es winden
in mir
bis
zu Dir
an-ge-sehen werden
Sieh mich! an – dere
wollen es auch: andere
an- ge- sehen werden
Kennen es nicht,
ich weiß – doch!
Wissen mich nicht,
ich mich immer mehr
longing
ich habe geträumt
Worte aus Stille
Lasst Mich gehen,
es war ein langer Tag.
Müde sind Meine Glieder
und weich in der Wärme der Liebsten.
Ich fand viele Zuhause
und jedes zu finden war ein Himmel
und jedem verwiesen zu werden eine Hölle
und dennoch konnte ich nie aufhören
ankommen zu wollen
und dies ist All meine Verletzlichkeit
und Zeugnis All meiner Stärke
Frühlingsernte
Es regnet in Schernbach und ich fühle mich richtig gut, richtig tief:
wortwolle 11.03.21
Ich habe den Boden bestellt,
gestreichelt,
behütet,
es wurde gepflanzt,
ich habe auf Regen gewartet.
Mal hier mal dort kam er.
Ich wusste nicht, was er wässert,
worauf er fällt.
Mal bedeckte ich aus Furcht den Boden
oder rannte ins Trockene.
beet root
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i come from outside
my hairs wet from rain
my hands spoiled with mud
and above my swinging hips
a sunny smile with beet root lips.
cycles

i expanded expanded a little more
i fell and fell deeper, down on the floor
and roots where growing out of my feet
oh my heart was a buzzing sprouting seed
„cycles“ weiterlesenGrün
Es ist grün
obwohl sie braun sein sollten;
gespiegelte Verzerrungen
entstellter Wünsche.
Und wo sie grün im Ursprung
wahren hausen küssen essen
leben
ist es braun. Warum nur?
Zwei Seiten eines Perspektivwechsels.
Verlangen.