Würden wir uns Verstehen

Wenn ich zu spät kam, warst du gekränkt,
wenn ich dich warten ließt, warst du gekränkt,
wenn ich keine Zeit für dich hatte, warst du gekränkt,
wenn ich einen anderen sehen wollte, warst du gekränkt,
wenn du gekränkt warst, stritten wir uns.

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Gefühle – ein Gedankenstrang

Wenn ich dich frage, in was für einer Situation du dich gerade befindest, könntest du antworten. Deine Antwort wäre deine Interpretation dessen, was du um dich herum wahrnimmst. Du könntest diese Antwort jederzeit geben – mehr oder weniger. Du hast also in jedem Moment eine Interpretation der Situation. Du sammelst quasi die ganze Zeit Datenpunkte (Sinneswahrnehmungen) und wertest sie aus, versuchst sie zu verstehen, zu einem Bild zusammenzufügen. Das läuft natürlich die meiste Zeit unbewusst ab. Sonst wärest du ja ständig damit beschäftigt und könntest sonst über nichts nachdenken.

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Eine besondere Winternacht

Und durch den Nebel thront
beinahe wie gewohnt
der treue Freund, der Mond.

Es dichtet der Nebel
verschleiert die Sicht
Es drückt in die Stadt
vereinsamt das Licht.

So schlendert durch Zeit
wie durch eigne Ewigkeit
ein Geist so klar wie die Straßen der Stadt
und hat es satt; wird matt.

In der Stille der erdnen Wolken
begreift die Brust
was rasend war gewesen
und in Ruhe ferner Himmel kann genesen.

Entledigt jeder Lust
ist Leere Lehrer
und nichts leichter und nichts schwerer
als Gedanken sein
ohne Wort
Wahrnehmung sein
ohne Identität

Frieden