29.10.21 Schreibtisch am Fenster kurz nach Mitternacht mit dieser Musik im Hintergrund, wortwolle
Greifbar wurde benanntes,
dadurch erkannte’s,
dass es mich nicht mehr einhüllen konnte.
Ich fühlte mich kurz frei – sah neue Horizonte.
Offener Kunst Raum
29.10.21 Schreibtisch am Fenster kurz nach Mitternacht mit dieser Musik im Hintergrund, wortwolle
Greifbar wurde benanntes,
dadurch erkannte’s,
dass es mich nicht mehr einhüllen konnte.
Ich fühlte mich kurz frei – sah neue Horizonte.
20.10.21 kurz vor Mitternacht am Schreibtisch und mit Adria im Videotelefonat, wortwolle
Ich kann’s nicht mehr einbetten.
Kann nur wenig einbetten,
denn ich hab nicht viel
und selbst ich selbst
bin mir oft zu wenig,
obwohl doch eh nichts muss
trauere ich tief
beim dahin fließen.
Ich würde lieber sprießen,
aber finde keinen Nährboden.
From trust in self
To pain and woe
Unsteady health
Come base below
What held to bare
Misfortune grand
Now sorrow’s flare
To guide my hand
And by it’s shine
The scene revealed
This war of mine
No more concealed
15.10.2021 Schreibtisch am Fenster mit Adria am Telefon um Mitternacht, wortwolle
Es ist als könnte ich nicht mehr
als könnte ich nicht noch mehr
traurig sein nach einem so vollen Tag.
Voll mit so viel Schwermut.
Wir kamen zusammen –
ich halb abgekämpft,
erschöpft, oft kraftlos,
in letzter Zeit.
Wir kamen zusammen,
nahmen einander an der Hand,
hakten uns beieinander unter,
hielten einander fest.
Wir kamen zusammen,
und steckten uns an,
mit unserem Brennen –
trotz Maske und *äh* Abstand *hust*.
Wir kamen zusammen,
um unsere Fäuste zu ballen,
unsere Wut raus zu schreien,
uns die Nacht zurück zu holen.
Kurz vorneweg: Wir sind sehr dankbar was aus diesem Raum geworden ist und vor allem welche Menschen sich hier versammelt haben. Vielen Dank, für all euer Teilen! Wir sehen hier viel Potenzial für Veränderung und laden euch ein mitzugestalten (Telegram-Gruppe). Dafür wollen wir uns Zeit nehmen und den Raum so lange schließen. Dies geschieht in drei Tagen, Abends am Freitag den 7. Mai. Bis dahin kann gerne noch Kunst zu/in diesem Kapitel von Tapetenresonanz geteilt werden.
In längeren Worten:
Zu dritt trafen wir uns
damals vor über einem Jahr.
Wollten ein Magazin gründen,
ein Magazin mit Kunst.
Also trafen wir uns
in dreier Runden Kaffee getrunken
Ideenspinnstunden, Planugskunden und Verwirklichungsfunken.
Wie ein Luchs stehst du da,
hälst dein Gesicht in die Sonne.
Aber ich will doch ein Luchs sein!
Nimm mir nichts weg
nicht das Vetrauen,
vorallem nicht das,
was ich
und andere in mich Investieren
„Wesensgeflüster“ weiterlesenIch stehe hier und sehe dich an.
Siehst du mich?
Siehst du MICH?
Siehst du nicht?
Ich bin eine Frau.
klein.
Mit zwei Ohren, zwei Augen
einem Mund, zum Lachen, Erzählen, Schreien.
Mit langen Haaren,
die manchmal weich im Wind wehen,
manchmal wild zur Seite stehen.
Nicht mehr lindern
verhindern
den Schmerz nicht mehr mildern
der mich fühlen lässt wie es ist
sterblich zu sein
zulassen, dass die Schale bricht
das Unbekannte mich umgibt
mich umhüllt
es beginnt