Sterne im Bauch

Geliebter,

Du sprengst mein Herz, zum Bersten gefüllt mit Glück.
Wann fällt der Funke, der mich in die Selbstauflösung explodieren lässt?

In tausend gleißende Brausepulverstückchen zerstiebe ich.
Bis nichts bleibt, als alles umgebende Dunkelheit.

Und wie Millionen von Menschen vor mir bin ich dem nervösen Zittern meiner Seele ausgeliefert.

Ich will dich malen, beschreiben, in allen Farben, die mir ins Auge springen.

Verrückt und beschämt, vor all diesen, meinen kitschigen Gedanken stehend, wie vor einem Spiegel.

Und doch will ich sie nicht fortwischen,
Denn jetzt,
in diesem Moment
sind sie das Aufrichtigste, was mein Verstand zu Tage befördert.

Und ich glaube zu wissen, dass die schönste Form des Leidens die ist,
die erwiedert wird.

2 Gedanken zu „Sterne im Bauch“

  1. Find grade das Ende ganz toll! Aber auch so generell. Und „nervösen Zittern meiner Seele“ verbildlicht sich für mich immer sehr stark und schön~

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