Fühlt sich nicht gut an, überall angeeckt, angestrengt, eingeschränkt, abgelenkt, abgehängt.
Mir selbst zu viel abverlangt.
Plumb und unelegant.
Räumlich restriktiert, leider limitiert, begrenzt, beklemmt, beschränkt.
Beobachtet und bewertet.
Nicht einsam genug? Nicht unbeschwert genug? Nicht offen genug? Nicht gut genug?
Nie gut genug. Nie genug.
TAOMIN
I am forcing myself to write about this
because it is much, much harder for me,
but I left the table with conversations
that I could not really listen to, anyway,
because this is on my mind
and this poem is itching in my fingers.
A weeks worth of deciding, actually done in a week.
It’s done now, I guess, at least in this specific form.
I am sad.
Sad because I was so, so on board at the end, but it was too late.
It feels like I have to go through this change, I just started to slowly prepare for, anyway,
but differently and I don’t know how.
Rotwein

Ich hab dich auf dem Dancefloor gesehen
Du trugst roten Lippenstift
Er passte wunderbar zu deinem Rotwein
„Rotwein“ weiterlesenNichtich
Das Leben so belangenlos.
Vom Balkon betrachtet.
Lose Gedanken durchzogen von Rauch,
steigt auf vom glimmenden Stängel.
Wir streben nach Orientierung
Der Orientierungslosigkeit zu entkommen eben-
sowie wir streben nach Leben.
Streben aus Stahl bilden den Käfig unserer Seele.
Die Qual der Wahl.
Die Qual des Kapital.
Bist du Kunst?
Bist du verhunst?
Eilst du oder bist du Mensch der verweilt?
Du hast den Komplott nicht gerallt.
Zufrieden ist man erst beim Kompott.
Erst muss man Scheiße fressen
und das dann auch noch vergessen.
Raus aus der Zivilisation – Rein in die Wollsocken
Wenn die Windpocken
Dich ins Bett locken
Ist es aus
Mit dem Schmaus
Der letzte Halt
An warmer Zuflucht
Sind deine Wollsocken
Wenn Ärger-Stürme
Dich zittern lassen
Helfen keine zehn Kaffeetassen
Rückkehr
Zurück in die Kraft,
die „kosmische“
Ruhe gebiert Ruhe
Stille schöpft Stille
Und dort IST
Jetzt.
In den Armen der Nacht wandle Ich
mal Geist, mal Körper
-immer ganz-
Ewige Zuflucht!
Erinnerung an Erkenntnisse…
unten allen Pflichten, Plänen, Gedanken, Vorstellungen
wartet
unendlich geduldig
voller Gnade
der Moment
Geborgenheit.
Ewige Zuflucht
Quell Aller Freiheit
Same jeder Weisheit
Blüte jeder Entscheidung
„Ich bin.“
hauche ich liebevoll in die Nacht
die schweigt.
Ich glaube
sie lächelt
Nachtstimmung
Die Stadt ist viele.
Jede Tür eine Welt.
Die posterbeklebten, beleuchteten, zu rauchigen Bars.
Auch die posterbeklebten- aber andere Poster („meditative Harfenmusik“, „Anthroposophischer Abend“, „Warum 5G uns tötet“, „Einführung in Schubert“)- Glastüren zu kichernden, knisternden Tanzräumen.
Die blitzeblank geputzen, modern designten elektrischen Schiebetüren zu fenster- und bildschirmreichen Büros.
Die metallenen, hölzernen, alten, baufälligen, unauffälligen, zu kleinen Zimmerchen; Schöngeist-Buden:
Jede beherbergt eine Welt
und alle leben, wachsen, gedeihen, altern, verändern
Welche ist meine?
Es sind andere-
die, die mein schneller, zielstrebiger Schritt findet; öffnet
und die, die mich einladen, den zufriedenen, ziellos
Schlendernden.
Ruhe
17 come along 10
Wachs steigt in Kugeln langsam. auf. und. ab. durch, von rotem Licht durchschienene, Flüssigkeit. Stille, untermalt von Klaviermusik. Ich kann die Ruhe an meinen Fingern spüren. Sie verlangsamt sie, wenn ich sie bewegen will; Sie streichelt sie, wenn ich sie still liegen lasse.
Ruhe ist, wenn die Luft im Raum zäh wird. Ein Abend dehnt sich aus, nimmt die ganze Nacht ein. Allein, aber nicht einsam, ruhig und träge, planlos, aber nicht frustriert. Ruhe ist wohl auch Energielos.
„Ruhe“ weiterlesenfirst
I was 13
you were slightly
touching my knee
I laughed a lot
insecure
enjoying attention
trying to figure out
what to do, to say
how to make him
comfortable
Ein Weg entfernt
Du schreibst
und ich werde wütend
auf das kalte Herz
das sich zwischen den Zeilen
versteckt.
„Weil es so besser ist“
sagt ein Freund
und lenkt ein Leben
in dem es hört
was es hören will.