Verletzlich

Das siebenundzwanzigste Buch von Dayss:

Cover von Verletzlich in Dayss.
Coverrückseite von Verletzlich in Dayss.

„Wenn ich Angst bekomme, heißt das oft, dass ich verletzlich bin. Es hilft mir, mir das selber klar zu machen: ‚Ich bin verletzlich und das ist gut.‘ bzw. ok. bzw. notwendig. Verletzlich sein fühlt sich offen an. Ich bin es, wenn ich ehrlich bin zu mir und meinen Bedürfnissen, Ängsten und anderen Gefühlen stehe oder anders für mich einstehe. Das will ich mehr erforschen. Inspiriert von Brené Brown.“

(Das Buch, das ich von Ihr grade angefangen habe, heißt: „Daring Greatly: How the Courage to Be Vulnerable Transforms the Way We Live, Love, Parent, and Lead“)

1186 von Verletzlich in Dayss.
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Horizontal: „da ist viel in mir mit dem ich verletzlich da sein mag.“
Vertikal: „Um ehrlich zu sein, weiß ich noch gar nicht, wo Verletzlichkeit anfängt und wo aufhört. Ich weiß nur, dass das Konzept sehr stark mit mir resoniert. Wenn Menschen mir gegenüber – ob nun persönlich, in Kunst oder Büchern – verletzlich sind, dann fühle ich Verbindung, dann habe ich das Gefühl sie zu sehen. Und genauso ist das auch bei mir selbst. Wenn ich Gefühle oder Bedürfnisse nicht mehr wahrhaben will und wegdrücke, fühle ich mich entfernt von mir selbst, wenn ich mich aber anerkenne, mit allem was da ist, fühle ich mich verbunden.“

Es macht mich verletzlich meine Texte aus der Kunst abzutippen und zu veröffentlichen. Ich habe meine kleine und eingepasste Art des Schreibens oft als Hürde gesehen und mir gedacht, dass sich ehhh nicht so viele Menschen die Mühe machen werden, sie trotzdem durchzulesen, aber jetzt wo ich sie abtippe und zugänglicher mache, stehe ich zugleich mehr zu ihnen bzw. verletzlicher neben ihnen. Hochgradig spannend das ganze.

Autor*in: Mara

Manchmal kommentiere ich 🦋 um zu zeigen, dass ich etwas gesehen und eine Verbindung damit habe. Ansonst ist hier viel meiner Kunst. Ich habe mir angewöhnt, jeden Tag etwas zu zeichnen und zu schreiben. Für fünf Monate des Jahres 2020 habe ich täglich ein come along Gedicht geschrieben. Das aktuelle Schreib-Projekt heißt wortwolle und da machen auch noch andere liebe Menschen mit c: Zeichnen tue ich jeden Tag in eins meiner sieben kleine Bücher für das Projekt Dayss. Es geht viel um meine Gefühle. Oft frage ich mich Abends vor dem Schlafen gehen, wie es mir geht und bringe das dann zu Papier. Ich hoffe dir gefällt es hier im Offenen Kunst Raum und vielleicht willst du ja auch selber was teilen. Ich würde mich sehr freuen. Für alle Hinweise zu technischen Probleme oder deine generellen Gedanken oder Fragen zur Website bin ich dankbar c: Kontakt am liebsten über Signal oder Threema: S9P27AFT E-Mail: mara@tapetenresonanz.de Telegram: @ehuzy

2 Gedanken zu „Verletzlich“

  1. Oh Verletzlichkeit ist schon ein Phänomen. Was für eine Rolle hat sie in unseren Beziehungen und in der Gesellschaft? Ich glaube vieles in der Gesellschaft steht im Widerspruch zu der Tatsache, das wir doch alle verletzlich sind. Für mich ist Verletzlichkeit irgendwo gleichbedeutend damit zu sich selbst und seinem Handeln zu stehen, was ich meine auch aus deinen Worten heraus gelesen zu haben. Spannend!

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