15.08.2022 um sechs Minuten nach fünf Uhr, es wird schon wieder hell draußen, wortwolle
Mir kam grade in den Sinn,
wie nah die Verbundenheit und Liebe, die ich beim Trauern spüre
an der, die ich beim Singen fühle, dran ist.
Öffnung öffne dich, es bricht heraus.
Kann nicht anders laufe, ströme, stöhne, krächze und chöre.
Wäre es besser, wenn mich jemensch hörte?
Sie beide müssen nicht verhandelt werden.
Grenzen abtasten, Vertrauen fassen, schau wir lassen (es oder)
uns aufeinander ein.
Der Morgen dämmert und du siehst ihn nicht,
die Welt schweigt so laut, ich höre die Sonne aufgehen,
in einem Sommer, in dem ich tausend Winter schlief.
Grenzenlos und ungebändigter blauer Raum,
aller Gräuel weg, dahingefegt, und wie doll mich das, was bleibt, bewegt.
Sieh, wie der Gegangene den Raum belebt.
Der Morgen dämmert und die letzten Dämmerungen hattest du dir immer angeschaut, warst um Schlaf beraubt und Momente beschenkt,
wie waren sie, wie ging es dir, du warst und warst nicht hier.
Du im wieder All-Einen überall,
ich hier gesammelt, ein Herz (auf)gebrochen
unbeschreiblich weich, lebensgewahr, hinausbrechende Lebensfluten mit Liebesflöten.
Der Morgen dämmert in einer Welt, die uns braucht,
präsent, unaufgeraucht, langsam und laut.
Wellenspiel in Lebenszeit; Wellengang vom Todeskleid.
Es tut mir leid,
ich war noch nicht bereit,
für das, was ich rückblickend wollte,
sagte ich zu mir selbst
und schlief auf dem alten Email-Blog von mir, den du aufgehoben hast, weinend ein.
Ganz viel Liebe du wundervoller Mensch!
<3
Danke.
Gerne
Wunderschön
Berührt mich tief
mich auch, danke <3