Danke

Ich kann nicht mehr, der Atem steckt mir in der Brust, will den Computer ausschalten, was essen gehen, atme nur ein, halte fest, es steckt fest –

nur noch kurz vorbei schauen

bei den resonierenden Tapeten

einen Blick erhaschen

in die liebevollen Zeilen

Worte, die mich in andere Welten einladen

und mich ein wenig empor heben

aus meinem eigenen begrenzten Loch.

Ich danke uns dafür.

menschen ansehen

an einem fremden ort ist es leichter auf der straße zu fotografieren, zwar passiert immer noch alles gleichzeitig, zu schnell. aber zu beobachten, sich zu entziehen ist fast natürlich.

aber warum fasziniert mich gerade dieser mensch dort drüben? suche ich nicht eigentlich gerade nur exotisches oder tragisches potenzial, um es auszubeuten. die person mir gegenüber nicht bloß zu stellen, finde ich unglaublich schwer. alle die abbilden wollen, sind ein kleines stück voyeur*in, vielleicht ist die einzige legitimation dafür die ehrliche neugier dem anderen gegenüber?

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