
Der Franzose

Es gibt einen Mann
Ich glaube, er ist Franzose
Ich sehe ihn oft. Beim Späti, beim Bäcker
come along, it sparks.
[There are two English poems below and at 2:22 and 5:18 in the audio]
16 come along 08
Ich will knutschen,
Lust ausleben,
beben,
Körper streicheln,
Heimlichkeiten und Offenheit,
aber irgendwie bin ich auch eigentlich
nicht bereit.
02:17
Gebt mir all euere Liebe
und sie ist mir nicht genug.
Gebt mir all euere Hoffnung
und sie macht mir keinen Mut.
Wie auch?
„02:17“ weiterlesenschnaeppchen
Danke
Ich kann nicht mehr, der Atem steckt mir in der Brust, will den Computer ausschalten, was essen gehen, atme nur ein, halte fest, es steckt fest –
nur noch kurz vorbei schauen
bei den resonierenden Tapeten
einen Blick erhaschen
in die liebevollen Zeilen
Worte, die mich in andere Welten einladen
und mich ein wenig empor heben
aus meinem eigenen begrenzten Loch.
Ich danke uns dafür.
menschen ansehen
an einem fremden ort ist es leichter auf der straße zu fotografieren, zwar passiert immer noch alles gleichzeitig, zu schnell. aber zu beobachten, sich zu entziehen ist fast natürlich.
aber warum fasziniert mich gerade dieser mensch dort drüben? suche ich nicht eigentlich gerade nur exotisches oder tragisches potenzial, um es auszubeuten. die person mir gegenüber nicht bloß zu stellen, finde ich unglaublich schwer. alle die abbilden wollen, sind ein kleines stück voyeur*in, vielleicht ist die einzige legitimation dafür die ehrliche neugier dem anderen gegenüber?
„menschen ansehen“ weiterlesenNeonsternenhimmel

„Tod“, sagst du.
Der Tod schleicht um uns herum,
schleicht zwischen uns hindurch,
nimmt einige sanft bei der Hand,
reißt andere gewaltsam mit sich.
„Neonsternenhimmel“ weiterlesenOma, dein Gartenstuhl
two wings
when i learned to fly
i needed two wings
they are siblings
who help me find my way.




