Es ist der Ort, wo man sich wohlfühlen soll. Wie oft ist das wirklich so? Zuhause ist etwas, zu dem man immer zurückkehren kann und Kraft tanken kann. Zuhause warten Menschen auf dich. Zuhause kommst du zur Ruhe, Zuhause wirst du aufgefangen, ein Zuhause gibt dir Halt und Sicherheit. Ein Zuhause ist essentiell für dich und uns und du brauchst eins. Hast du ein Zuhause?
„Zuhause“ weiterlesenKategorie:
Politisches wird privat
„Anstatt das Private politisch zu machen
machen wir das Politische privat“
Wenn Betroffene von Übergriffen
Sich selbst Hilfe suchen müssen
Die Täter*innen aber nicht
Atme, atme
Atme, Seele
nimm‘ Dir Deines
liebend, gerne geb‘ Ich Dir Alles hin
Öffne Deine Schwingen weit
die Reise wird lang-
die Winde sind mächtig
Länder jenseits von Vorstellung
warten „schön“ zu sein
indem wir sie bewundern
Zu wahr, um nicht schön zu sein
Kennst du das, dass du manchmal Erinnerungen oder Tatsachen über dich nicht ganz so gerade darstellst? Nicht direkt lügst, aber lieber hier und da Windungen integrierst oder einfach Dinge auslasst, deren Präsenz dir jedoch nur allzu bewusst ist. Wenn du dich nicht traust einfach geradeaus zu gehen? Lieber Umwege nimmst. Um dein Zuspätkommen, dein Tun, dein Leben zu rechtfertigen, zu entschuldigen. Rechtfertigen, wofür? Entschuldigen, warum? Bei wem überhaubt? Bei dir selbst vielleicht? Warum rechtfertigst du dich vor dir selbst?
Dem Menschen, der du warst. Deinem Selbst, zu dem du geworden bist.
Distance
Drapetomanie
Die Jugend ist versklavt.
Wissen ist Macht,
doch wirklich mächtig ist,
wer das Wissen macht.
05 Wortwolle 01
Marionette
Wenn dein Leben
Meins bestimmt
Weil deine Bedürfnisse
Meine überfluten
Wenn deine Worte
Meine übertönen
Weil deine Ängste
Meine vergrößern
Erwachen
Welch Fülle
wo, müde, Leere ich gewähnt
Oh! Furcht…
befreit!
Hinein in die Leere
aufrecht, mutig
sie genießen und aushalten
und lieben und auch die Angst lieben lernen
und dann, nicht ohne Angst;
im Wissen um die Angst und das Überlegene der Leere
fließen
Grün

Grün.
Wie das Haupt einer Ananas.
Hallo Ananas!
Sag mir, wie kannst du noch so voller Hoffnung und erhobenen Hauptes eine Krone tragen, da du schon dem Tod geweiht auf weißem Krankenhausteller ruhst,
das Messer neben dir bereit, deine Brust zu durchstoßen.
Wut
Ich denke daran, als was für eine Wand ich dich so oft empfunden habe. Was für ein umunstößlicher Betonklotz, nicht klobig, grob, stumpf, sondern klar, fest, entschieden. Ich denke, dass da Wut ist. So viel Energie, mit der ich in dich stoßen will, aber weiß, dass ich mir daran nur wieder und wieder die Zähne ausbeißen kann. Da ist Wut, weil ich angefangen habe mich selber zu brechen, zu schlucken, zu schweigen, weil ich schon wusste, dass du es nicht hören wollen würdest, nicht bereit warst dich zu öffnen, einfach nur zu lauschen, dich auf eine andere Perspektive einzulassen. Und bei jedem Wort zucke ich, weil ich weiß, dass es nicht ganz richtig ist. Du verteilst nur Ratschläge, weil du nicht weißt, wie du anders reagieren sollst, du lässt dich sehr wohl auf andere Perspektiven ein, machst es aber auf deine Art, zu deiner Zeit und willst dir von mir nichts überstülpen lassen. Natürlich liegt es auch an mir, die zu eindringlich redet, selbst versteift bin auf meine Ansichten, … Ich kann nicht wütend sein. Ich kann die Wut nicht in mir brennen lassen, weil sofort das Verständnis wie eine löschende Welle über die schwappt. Dann werde ich traurig. Dann weine ich um mich selbst, weil ich nicht wütend sein kann. Weil ich immer und immer alles und jeden verstehen kann oder es meine zu können. Weil ich mir immer alles selbst wohlwollend erklären kann und wie könnte ich dann noch böse sein? Und dennoch lasse ich alles mit mir machen.
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