
Autor*in: Milena
Schreibsand
Welt, wann bist du so klein geworden?
Wie ich aufwache, so gehe ich schlafen
Mit einem Herzen voll Treibsand.
Der mich wegschwemmt in schwammiges
Unwissen über heute, jetzt und morgen.
Früher, dich und mich.
Du, Kerl, der du auf der Straße auf- und abmaschierst.
Kenne ich dich?
Wo sind wir uns begegnet?
Welchen Freund von mir hast du verführt?
In wessen Bett hast du geschlafen?
Mit welchem Bruder hast du Wein, mit welcher Schwester Bier gesoffen?
Wann hast du der Freundin meiner Oma über die Straße geholfen?
Wen hast du beschimpft? bespuckt? geküsst?
Wem das Herz gebrochen?
Lieb mich, heute Nacht.
Alles, was ich will, als Pfand, ist deine Geschichte.
In Flüsterstückchen oder geschmeidig fließend
Aus deinem Mund
In meinen Schoß geworfen.
Gehen lassen
Nichts vergessen
Straße
GGGRRRRRHHHH. WWWWWwwwwwMMMM.
RATTATTATTATTATT. KadumKadumKadumKadum.
WWWWwwwwwhhh. Tchiuuhh Tchiuuhh Tchiuuuhh _______
„AAaaaahhhh“ schreit mein Kopf, denn er ist
Unfraglich im Ungleichgewicht,
Entsetzlich verletzlich
Verletzt.
„Uuuuhhh“ schreit er,
Denn schon wieder ist der Ton
durch seine Nervenbahnen gewetzt.
Coffee flash
schnell zusammengeschrieben und in nächtlicher Melancholie aufgenommen. Verzeiht mir die Hänger, aber ich wollte take 1 im Rohformat belassen.
Neonsternenhimmel

„Tod“, sagst du.
Der Tod schleicht um uns herum,
schleicht zwischen uns hindurch,
nimmt einige sanft bei der Hand,
reißt andere gewaltsam mit sich.
„Neonsternenhimmel“ weiterlesenOma, dein Gartenstuhl
Sterne im Bauch
Geliebter,
Du sprengst mein Herz, zum Bersten gefüllt mit Glück.
Wann fällt der Funke, der mich in die Selbstauflösung explodieren lässt?
Tegelsee

Wie ein hungriges Monster
Hast du verschlungen, was meins war.
Gierig langtest du nach einem Schatz,
Den du nun hüten kannst.




