winter ist schon wieder da und kinder singen alte lieder,
erinnern kalte friereglieder zitternd an das letzte jahr
alte, weiße, dicke männer fahren auf dem schlitten rum
und haben einen riesenspaß und schenken vielen leuten was
Offener Kunst Raum
winter ist schon wieder da und kinder singen alte lieder,
erinnern kalte friereglieder zitternd an das letzte jahr
alte, weiße, dicke männer fahren auf dem schlitten rum
und haben einen riesenspaß und schenken vielen leuten was
In zeitlos Winterstraßen
schlendernd
dem Geist
-sich tröpfelnd entleerend
in die Nebelnacht-
lauschen
bis sein Gequassel
verhallt
Finden
in der stillen Weite
der winterleeren Stadt
das warme Zimmer
die vertrauten Stimmen
wärmenden Töne
Vertraut
ein Zuhause
im ewigen Wandel
dem Einzigen: Allein
in das
-nach Abenteuern in der Ablenkung-
immer wieder
immer heftiger
zurück
und immer sanfter
liebevoller
wieder heraus.
Welche Heldentat auch Geist ersonnen
Welche Schlacht auch Leib gewonnen
Glück
ist das Wohlwollen
mit dem Meine Augen sehen
(mit Tilia)
ohne die Begründung
dieses Grundes
fällst du in den Abgrund
der unbegründeten
Grundlosigkeit
aber es gibt weitere Gründe
um grundlos
grundlegende Grenzen
auszutesten
So viel Leben.
Zu viel Leben.
Woran halten?
Fühle mich gespalten.
Diese gebalten Emotionen.
Verkleidet als Gedanken.
Zu Konstrukten hoch gewachsen.
Schwanken. Suchen an der Wahrheit zu kratzen.
Krebsähnlich streuen sie in alle geistigen Winde,
krallen sich fest in die Hirnrinde.
Phasen von Menschen
oder Menschen der Phasen
fantastische Störstimmen
die ich alleine kenne
hören nicht auf zu faseln
Halte Menschen
nah an deinem Herzen
aber nicht zu nah
das kann schmerzen
Angepasstheiten
und Ungereimtheiten
ich bin fertig mit diesen Seiten
aber sie lassen mich nicht gehen
lassen mich unabgeholt im wechselhaften Wetter
stehen
Und grade möchte ich teilen,
des Teilens wegen,
des Schreiens wegen,
des Zeigens von wegen: hier bin ich;
beachte mich,
betrachte mich
und schenk mir Zeit.
Auch wenn ich grade leider nicht viel
mit deiner Aufmerksamkeit anfangen kann.
Warum ich soviel denke?
„Das Gefühl vieler meiner Nachhausewege.“ weiterlesenAugen blicken
unter Schichten von Wolle
über Schichten von Stoff
verschmitzt in die Welt
die doch nicht stehen geblieben.
Augen. Augen. Sie sind geblieben,
wie sie umhüllt in Gesichtern liegen,
unser Menschliches da hält,
wo Nähe gurgelnd absoff;
Zwinkern in ihrer neuen Rolle
zu mir – zu dir – zu mir – zu dir – zu
wenn sie in
Augen blicken.
Fühlt sich nicht gut an, überall angeeckt, angestrengt, eingeschränkt, abgelenkt, abgehängt.
Mir selbst zu viel abverlangt.
Plumb und unelegant.
Räumlich restriktiert, leider limitiert, begrenzt, beklemmt, beschränkt.
Beobachtet und bewertet.
Nicht einsam genug? Nicht unbeschwert genug? Nicht offen genug? Nicht gut genug?
Nie gut genug. Nie genug.
I am forcing myself to write about this
because it is much, much harder for me,
but I left the table with conversations
that I could not really listen to, anyway,
because this is on my mind
and this poem is itching in my fingers.
A weeks worth of deciding, actually done in a week.
It’s done now, I guess, at least in this specific form.
I am sad.
Sad because I was so, so on board at the end, but it was too late.
It feels like I have to go through this change, I just started to slowly prepare for, anyway,
but differently and I don’t know how.