Mir ist kalt.
Nicht nur
Und vor allem
Innerlich.
Ich fühle Trauer
Und denke Einsamkeit.
Ich sehne mich
Nach einer Umarmung,
Nach Halt und nach Wärme.
Nach Trost in der Nacht.
Offener Kunst Raum
Mir ist kalt.
Nicht nur
Und vor allem
Innerlich.
Ich fühle Trauer
Und denke Einsamkeit.
Ich sehne mich
Nach einer Umarmung,
Nach Halt und nach Wärme.
Nach Trost in der Nacht.
Ich kann auf zwei Dinge vertrauen
den bodenlosen Antrieb, Motivation
und Bauchschmerzen, die dann sagen: Regeneration.
Kaffee:
neuerdings tut mein Bauch davon weh
Und es macht Sinn
Ein Sinnbild der Ausbeutung liegt darin
kolonialistisch
und vom Nervensystem.
„Wir müssen draußen bleiben“
Sagte das Muss.
Anspruchs-Abstinenz:
Du musst gar nichts
Wer dir Druck macht
Ist ein Arschloch.
Ein Teich aus Schmerz
Mit Sumpf drumrum
Mein Leben versinkt
Im Zentrum meines Körpers.
Und Blut pumpt, es zirkuliert wie wild
Es fühlt sich an wie eine Spirale
in jeder Vene
Während ich im Mittelpunkt,
im Auge des Sturms stehe
mit jeder Wehe nässer,
pitschnass
und rot.
I want to claw and kick and scream and push
you far away because
you hurt
In traurigen Kreisen
drehe ich Spuren über den schwarzen Boden.
Mein Innerstes windet sich hinaus,
in jeden Zeh, in jeden Finger,
in meine fliegenden Haare.
Baby,
Du und Schwester Mond lasst mein Herz singen,
meine Eingeweide schreien,
lasst mich sanft die Wolken streicheln,
sie zur Seite ziehen.
Auf nackten Füßen renne ich,
sterbe, tanze meinen Tod
und meine Wiedergeburt.
Meine Tränen, Perlen, die schimmern,
klirrend über den Tanzboden wirbeln,
in dem ich schwimme.
ich weiß wie meine Tränen schmecken
ich kenne ihren Geschmack
ich weiß wie das Geräusch sich anhört
wenn mein Herz zerbricht
ich weiß nicht wie sich sterben anfühlt
aber wie Lebendigkeit stirbt schon
und wie ein Leben
in Angst um den Tod
eines Anderen
anstrengt
und ich schmecke meine Tränen
und ich höre mein Herz krachen
und ich weiß: ES HEILT WIEDER
und ich weiß: ES GEHT WEITER
und ich weiß: ich werde das schaffen

Angekettet – während viele lachen, ein paar sich nicht scheren und ein paar, wie du ihn treten –
liegt, unerkennbar, ein Tier.
Es zerreißt ihn von innen der Hunger
Und der Kummer nicht geliebt zu sein.
Nur die Hoffnung auf Verbindung,
wenn er dir verletzlich zu Füßen liegt
Nur die Hoffnung auf Begegnung,
wenn dein Fuß mit Wucht ihn tritt
Nur der Gedanke Opfer zu sein,
hält ihn davon fern
Das Eisen zu brechen.
Siebenmal bin ich über deine Worte gestolpert.
Siebenmal fiel ich hin.
Siebenmal war ich still.
Siebenmal hab ich die Tränen versteckt.
Siebenmal wollte ich Platz machen.
Siebenmal stand ich einfach auf.
Siebenmal ging ich den gleichen Weg.
Siebenmal warteten schon die Worte.
Siebenmal traf ich sie unvorbereitet.
Siebenmal schluckte ich schwer.
Acht.
Sieh mal, ich lache.