*: Worauf wartest Du?
°: Auf das Leben.
*: Auf das Leben?
„Worauf wartest Du?“ weiterlesenOffener Kunst Raum
Wo ist die Leichtigkeit geblieben?
Tief verbuddelt irgendwo.
Wie schön es wär‘, mit ihr zu lieben,
Und zu leben sowieso.
Ich habe Angst, mich festzulegen
Für mehr als ein paar Tage.
Welch bedrohlich-schlimme Lage:
Wer feste liegt, kann sich kaum regen.
Ich schwimme auf dem Tränensee,
Zerrissen zwischen Sinn und Wahn.
Da schwillt er an zum Ozean,
In dem ich selig untergeh‘.
Ich bin weg,
weit, weit weg.
Ich sehe Dich dort unten stehen:
Du hast Deine Arme um mich gelegt
und küsst mich.
Ich biete dir einen Kompromiss.
Du gebietest mir, mich deinem Willen zu beugen.
Ich biete dir ein Gespräch.
Du gebietest mir, den Mund zu halten.
Ich biete dir Auseinandersetzung.
Du gebietest mir Unterwerfung.
Ich gebiete dir Einhalt!
Mir ist kalt.
Nicht nur
Und vor allem
Innerlich.
Ich fühle Trauer
Und denke Einsamkeit.
Ich sehne mich
Nach einer Umarmung,
Nach Halt und nach Wärme.
Nach Trost in der Nacht.
Ich
Höre Dir
Lieber dann zu,
Wenn Du still bist,
Schweigst.