Überall liegt etwas rum, kein Plätzchen bleibt leer. Die Sonne küsst bereits mein Fenster, ich blicke aufs Meer. Sanft schleicht sie über Tisch, Glas, kommt näh‘r.
Bis sie mir die Augen kitzelt: das Meer schwimmt ein Rauschen meine Sinne nimmt Dann langsam, still der Tag beginnt
Es ist der Ort, wo man sich wohlfühlen soll. Wie oft ist das wirklich so? Zuhause ist etwas, zu dem man immer zurückkehren kann und Kraft tanken kann. Zuhause warten Menschen auf dich. Zuhause kommst du zur Ruhe, Zuhause wirst du aufgefangen, ein Zuhause gibt dir Halt und Sicherheit. Ein Zuhause ist essentiell für dich und uns und du brauchst eins. Hast du ein Zuhause?
„Anstatt das Private politisch zu machen machen wir das Politische privat“ Wenn Betroffene von Übergriffen Sich selbst Hilfe suchen müssen Die Täter*innen aber nicht
Kennst du das, dass du manchmal Erinnerungen oder Tatsachen über dich nicht ganz so gerade darstellst? Nicht direkt lügst, aber lieber hier und da Windungen integrierst oder einfach Dinge auslasst, deren Präsenz dir jedoch nur allzu bewusst ist. Wenn du dich nicht traust einfach geradeaus zu gehen? Lieber Umwege nimmst. Um dein Zuspätkommen, dein Tun, dein Leben zu rechtfertigen, zu entschuldigen. Rechtfertigen, wofür? Entschuldigen, warum? Bei wem überhaubt? Bei dir selbst vielleicht? Warum rechtfertigst du dich vor dir selbst? Dem Menschen, der du warst. Deinem Selbst, zu dem du geworden bist.
Welch Fülle wo, müde, Leere ich gewähnt Oh! Furcht… befreit! Hinein in die Leere aufrecht, mutig sie genießen und aushalten und lieben und auch die Angst lieben lernen und dann, nicht ohne Angst;
im Wissen um die Angst und das Überlegene der Leere fließen