
ach Gerd

Offener Kunst Raum
Eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden


Das letzte Mal fahre ich
für das Basis Program im Frühlings-, Sommerschein
zum motion*s.
Die Brust wiegt mir schwer
und bestärkt
durch Bewegung, Begegnung
und wieder fall ich durch leeren Raum
ohne Struktur oder Haltepunkte,
doch mit mehr Vertrauen und Körpergefühl,
Körpergespür, das jetzt schon kribbelnd fühlt,
wie ich all das bewegen kann.
Bewegungsdrang findet Rahmen und Ausdruck
in Körpererinnerung,
mein Körper erinnert.
Sometimes, I find myself hating what disturbs me.
I show a thought the middle finger,
when it comes to turn over my stomach.
I try to push it, drown it, ignore it,
before it can make me feel,
what lies beneath the thought.
Yet I know, that I have a choice.
That I decide what disturbs me,
and what brings me closer to myself.
I find myself at peace
when I look at all of those pieces,
I am put together of
and just let them be
exactly what they are.

Vielleicht führt uns jede Suche erstmal weit weg von dem was wir suchen.
Vielleicht führt die Suche nach mir erstmal weit, weit weg von mir.
Vielleicht führt die Suche nach dir erstmal weit, weit weg von dir.
Vielleicht führt die Suche nach dem Boden erstmal weit, weit nach oben.
Vielleicht führt die Suche nach dem Licht erstmal weit durchs Dickicht.
Vielleicht führt die Suche nach der Freiheit erstmal lange durch die Enge.
Bilder wie ich einmal war
ein Teil davon in mir
ist immer noch da
Kommt zurück zu mir
was für eine frau
schwindlig tanzt sie
der seele puls
verstehend kühn
raffiniert sie ihren schmerz
phantasiert
explodiert
ein kosmos zu werden
nein … zu sein
nun
bist du nicht neugierig?
Weinend geh ich los
Lachend komm ich an
Einsam sitz ich hier
Gesellig tanz ich dort
Zuhause ein sinkendes Wrack
Unterwegs ein singender Spatz
Im Dunkeln ein Kontrabass
Am Tag eine Klarinette
Reisen auf so verschiedene Weisen
die die spüren
die sich vom Lauf führen lassen
ganz gelassen
den Komfort verlassen
zahlen den Preis
nirgendwo zu bleiben
sich nichts und niemand
zu verschreiben
Lebendig nur im Reisen
nur bleiben
auf bestimmte Zeit
der Weg zu uns selbst ist weit
Die Hände meiner Mutter sind weiß.
Und weiß,
Die Hände meines Vaters.
Ich weiß,
Ich hatte es leicht.
In einer Welt,
behütet von Beiden.
Umgeben von Küssen
Von Liebe
Und Selbstverständlichkeit
So sein zu dürfen, wie ich bin.
Und die Küsse meiner
Welt,
warm und sonnig.
Aber ich weiß, da gibt es Schatten,
Über Vergangenheit, die ich erbe.