Ich hab es mir so verdient
Ich hab es mir so verdient
Ich hab es mir so verdient
glücklich zu sein
Offener Kunst Raum
Eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden
Ich hab es mir so verdient
Ich hab es mir so verdient
Ich hab es mir so verdient
glücklich zu sein
Mit meiner Sprache verletze ich
Vielleicht gerade nicht dich
Aber ganz verschiedene Leute
Deren Stimmen gestern und heute
Nur schwer zu hören sind
weggetragen vom Wind
Der Unterdrücker*innen
Und wir sind mitten drinnen
spontanes Gedicht, weil ich immer wieder feststelle, wie diskriminierend und unreflektiert meine Sprache ist… Vielleicht auch als ein kleiner Stupser an eure und an meine Schulter mit der Aufforderung immer wieder zuzuhören und an uns zu arbeiten 🙂
Sie fühlte etwas. Ja, da regte sich was. Eine Anspannung. Ihre Vagina zog sich zusammen. Ihre Blase drückte. Durch ihren rechten Unterarm zog sich ein Kribbeln. Als würde jemand ihre Nervenbahnen fester ziehen, wie Gitarrensaiten.
„Was tust du?“, griff seine Stimme in ihre Welt ein. Sie verursachte ihr Schmerzen. Einen Krampf, in Zwechfellnähe. Ihr Ohr versuchte sich zusammenzuziehen. Als Kind hätte sie jetzt weinen wollen.
„Murmeln“ weiterlesenEs ist, als hielt er mich gefangen
Würd immer wieder nach mir schreien
Fliehst du mir, Freundin Flammenseele,
Blick ich in tiefe, tiefste Glut.
Rollt jener Stein mir in die Kehle,
Der noch vorm Grabeseingang ruht.
Dort zieht´s mich rein in solchen Stunden.
Und Tiefenvolk bestäubt mein Herz.
Verreibt mir Dreck in Wollens-Wunden.
So spür ich, wie ich schneller sterb.
Spürst du das Rinnen zwischen den Händen,
Von den Farben, die niemand sah
Hörst du das Rufen der andere Seite,
Die auf der wir alle mal waren.
Sieht du den Regen
Den Bogen, die Sonne
Siehst du den Schatz zu ihrem Fuß,
Siehst du es nicht, so wage es
Er ist es wert der Versuch.
They say ’my friend,
Out of the most bitter
The most toxic, scarred, deterrent, ugly plant
you can press medicine.

Allein
sitze ich in meinem Zimmer.
Einsam.
Ich versuche zu zeichnen.
Ich will nicht.
Ich nehme einen Stift, um zu schreiben.
Ich kann nicht.
Willst du dich fertig machen,
dann vergleiche dich.
Andere nehmen`s so leicht
Andere begnügen sich
Begnügen sich auf Weisen,
die sich dir als beneidenswert erweisen.
29.10.21 Schreibtisch am Fenster kurz nach Mitternacht mit dieser Musik im Hintergrund, wortwolle
Greifbar wurde benanntes,
dadurch erkannte’s,
dass es mich nicht mehr einhüllen konnte.
Ich fühlte mich kurz frei – sah neue Horizonte.