Zu wahr, um nicht schön zu sein

Kennst du das, dass du manchmal Erinnerungen oder Tatsachen über dich nicht ganz so gerade darstellst? Nicht direkt lügst, aber lieber hier und da Windungen integrierst oder einfach Dinge auslasst, deren Präsenz dir jedoch nur allzu bewusst ist. Wenn du dich nicht traust einfach geradeaus zu gehen? Lieber Umwege nimmst. Um dein Zuspätkommen, dein Tun, dein Leben zu rechtfertigen, zu entschuldigen. Rechtfertigen, wofür? Entschuldigen, warum? Bei wem überhaubt? Bei dir selbst vielleicht? Warum rechtfertigst du dich vor dir selbst?
Dem Menschen, der du warst. Deinem Selbst, zu dem du geworden bist.

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Lavendel irgendwo (48°12’24.2″N 16°21’46.0″E) in Wien.

01 come along 10
Ein großer Platz in mir.
Über den wir laufen.
Erzählen im Handumdrehen zwanzig Szenen von sanft verwegenem Angstvergehen.
Ich kann’s schon sehen. Tanz verwegen in Richtung Pflanzgehege.
Zumindest, das sollte dir bewusst sein, in meinem Kopf.
Damals, in meinem Kopf, warst du vor mir da.
Erkanntest, wie wunderbar, die wunderbar beruhigenden Wunder da, zu erst.
Und ein paar, „runter da“, unter, „na klar“, unsere Nasen.
Die strömen Ruhe aus, Angst gedämpft, aber noch da und auch nur kurz.
Ich mag sie, weil du sie magst und viel sagst und fragst.

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