I owe this night a poem

The album hasn’t even finished, yet,
and the song I always cry to is just starting.

The song is over now and I cried, hard. I am so thankful for this song, I am so thankful for this night and I would be even more thankful for it if I could stand behind it all fully, but I can’t.

That might be the reason I don’t talk about these things, that I’ll write about now, often, but we find each other in the details.

So.
I owe this night a poem and I mean it.
I am so full of feeling,
so full of feeling alive.

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KRIDER

Ich habe keinen Raum, für meine Trauer
Keinen Raum, für meine Trauer darüber, dass ich es nicht schaffe, mir Raum zu nehmen.
Darüber, dass ich einfach nur still dasitze und leise meinen Beitrag leiste, aber ihn niemensch mitbekommt.
Darüber, dass ich mich nicht traue nach Raum zu fragen, weil ich euch nicht stören will.

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TAOMIN

I am forcing myself to write about this
because it is much, much harder for me,
but I left the table with conversations
that I could not really listen to, anyway,
because this is on my mind
and this poem is itching in my fingers.

A weeks worth of deciding, actually done in a week.
It’s done now, I guess, at least in this specific form.
I am sad.
Sad because I was so, so on board at the end, but it was too late.
It feels like I have to go through this change, I just started to slowly prepare for, anyway,
but differently and I don’t know how.

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Ruhe

17 come along 10
Wachs steigt in Kugeln langsam. auf. und. ab. durch, von rotem Licht durchschienene, Flüssigkeit. Stille, untermalt von Klaviermusik. Ich kann die Ruhe an meinen Fingern spüren. Sie verlangsamt sie, wenn ich sie bewegen will; Sie streichelt sie, wenn ich sie still liegen lasse.

Ruhe ist, wenn die Luft im Raum zäh wird. Ein Abend dehnt sich aus, nimmt die ganze Nacht ein. Allein, aber nicht einsam, ruhig und träge, planlos, aber nicht frustriert. Ruhe ist wohl auch Energielos.

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TUNAMO

I want to write about this.
So, so badly.
This Language, this Platform, this Topic – Let’s go:

A weeks worth of conversation, just in one moment.
It’s still going, right behind me and in my head.
I am fed.
Fed for a weeks worth of diary writing, sleeping and letting my brain do it’s magic.
I now wish I cloud also just go and meditate,
but hey, I can write.
The topic is meta, by the way.
Not even going into abstract metaphors today.

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Reiseplan

06 come along 10
Ich leg das Handy weg, spüre den Schmerz.
Lenke mich nicht mehr ab, sacke zusammen.
Zögerte den Morgen heraus, sodass er den ganzen Tag einnahm.
Warum habe ich so viel mich hemmende Angst?
Die schreiend verlangt, dass andere keine eigenen Pläne machen.
Sie überraschen mich.

Denn, immer wenn ich übers Reisen nachdenke,
andere Pläne haben und ich feststelle, dass ich mir nicht zutraue auf meinen Beinen zu stehen, wenn ich mich schon alleine weinend dort seh, weil ich einfach blind erwartet habe, dass andere das wollen, was ich auch will, aber eigentlich gar nicht weiß, was das ist, weil ich gar keine Sekunde damit verbrachte habe, meine Bedürfnisse zu verstehen,
habe ich Angst.

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Lavendel irgendwo (48°12’24.2″N 16°21’46.0″E) in Wien.

01 come along 10
Ein großer Platz in mir.
Über den wir laufen.
Erzählen im Handumdrehen zwanzig Szenen von sanft verwegenem Angstvergehen.
Ich kann’s schon sehen. Tanz verwegen in Richtung Pflanzgehege.
Zumindest, das sollte dir bewusst sein, in meinem Kopf.
Damals, in meinem Kopf, warst du vor mir da.
Erkanntest, wie wunderbar, die wunderbar beruhigenden Wunder da, zu erst.
Und ein paar, „runter da“, unter, „na klar“, unsere Nasen.
Die strömen Ruhe aus, Angst gedämpft, aber noch da und auch nur kurz.
Ich mag sie, weil du sie magst und viel sagst und fragst.

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