Fahrradständer

Ich kam dorthin bei Nacht,
sah sie,
und fühlte mich danach,
sie zu erklimmen.


Den ersten,
dann langsam zum nächsten.
Mit den Ballen auf dem Runden Metall,
in den Fußgelenken federnd.

Ich ging in winzigen Schritten,
von einem Fahrradständer zum nächsten,
die Arme in der Luft,
mein Körper fest.

Ich versuchte größere Schritte,
ich drehte um,
wartete,
sprang runter und kletterte wieder hoch.


Schließlich flog ich,
über den metallenen Boden dahin,
noch immer mit Vorsicht,
ich fühlte mich stolz.


Ich hatte etwas gelernt,
eine neue Bewegung,
oder eher entdeckt,
dass ich es eigentlich schon konnte.

Ich ging nach Hause.
Ich erzählte dir davon.
Am nächsten Morgen gingen wir dorthin.

Du sprangst auf den ersten,
ranntest einmal über die ganze Reihe,
sprangst ab.

Ich kletterte auf den ersten.

Du fragtest, ob wir gehen können.

Ich stieg ab.

Wir gingen.

Ein Gedanke zu „Fahrradständer“

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