hey muffeluff

was ruffle ich so herum?

Ich weiß doch auch nicht. Zeig’ tief traurig, nirgendwo hin.

Greifen kann ich, fühlen nicht. Spüre nicht, wie nah ihr seid.

Zur ganzen Tageszeit betreib’ ich Denkarbeit, zum Zeitvertreib.

Ein Herbstwald formt bald auch deine Gedankengestalt.

Gib mir ein Wort und ich reim’ d’rauf los, beiß verboßt in mein salz’ges Toast.

menschen ansehen

an einem fremden ort ist es leichter auf der straße zu fotografieren, zwar passiert immer noch alles gleichzeitig, zu schnell. aber zu beobachten, sich zu entziehen ist fast natürlich.

aber warum fasziniert mich gerade dieser mensch dort drüben? suche ich nicht eigentlich gerade nur exotisches oder tragisches potenzial, um es auszubeuten. die person mir gegenüber nicht bloß zu stellen, finde ich unglaublich schwer. alle die abbilden wollen, sind ein kleines stück voyeur*in, vielleicht ist die einzige legitimation dafür die ehrliche neugier dem anderen gegenüber?

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