am telefon

eine andere stille
als die meine
klingt aus dem hörer
läd sich laut in diesen raum ein
in dem ich leise liege.

ich stelle mir vor, dass stimmen
wie wellen
wie licht
von sternschnuppen sind.

und sternschnuppen unsere körper
die doch wiederum eh nur aus sternenstaub sind.

und dass meine stimme,
wenn sie den weg
aus meinem mund

aus meiner welt 
in deine welt

in deine ohren
wählt,

sich mit dieser anderen stille mischen würde, 
in diese andere stille einmischend

in die stimmung dieser fremde
die im hintergrund deines anrufs klingt.

Autor*in: emilia Tapli

i believe that the children the visions and art come from the same place they come through the heart. through that we can carry them those creatures those souls. as mamas and midwifes and fertilize soil.

2 Gedanken zu „am telefon“

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